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Abgeordnete besucht Caritas-Quartierstreff in Weil am Rhein

Sarah Hagmann (Grüne) will sich für weitere Unterstützung durch das Land einsetzen

Das Foto zeigt von links nach rechts: Quartiersmanagerin Brigitte Lill, Andreas Heiler (Vorstand Caritas im Landkreis Lörrach), Gudrun Schemel (Geschäftsführerin Caritas im Landkreis Lörrach), Sarah Hagmann (Landtagsabgeordnete) und Nicole Sütterlin (Grüne Weil am Rhein). Foto: Rebekka Riem

 

Die Landtagsabgeordnete Sarah Hagmann (Grüne) spricht sich nach einem Besuch im Quartierstreff an der August-Bauer-Straße in Weil am Rhein dafür aus, „dass die Landesstrategie Quartier 2030 unbedingt weiterentwickelt werden muss.“ Dies geht aus einer Pressemitteilung von Sarah Hagmann hervor.

Bei einem Gespräch mit Brigitte Lill, Quartiersmanagerin, Gudrun Schemel, Geschäftsführerin des Caritasverbandes für den Landkreis Lörrach e. V., Susanne Sprengard, Fachbereichsleiterin der Sozialen Dienste der Caritas, und Andreas Heiler, Vorstand der Caritas, sei deutlich geworden, wie wichtig es sei, in neuen Quartieren ganz bewusst auch eine soziale Infrastruktur für Austausch und Engagement zu schaffen, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Der Quartierstreff in Weil am Rhein wird von der Caritas betreut. Vor zehn Jahren wurde mit dem Spatenstich der Bau neuer Wohnungen in Weil-Ost begonnen, um Wohnraum für mehr als 8.000 Menschen zu schaffen. Doch schnell wurde allen Beteiligten klar, dass hier mehr als nur neue Wohnungen entstehen sollte: ein neues, lebendiges Quartier an der August-Bauer-Straße. Aus dieser Idee heraus gibt es nun seit sieben Jahren einen lebendigen Quartierstreff. Die Quartiersmanagerin Brigitte Lill berichtet, wie hier innerhalb weniger Jahre ein aktives Quartiersleben entstanden ist. Ausgangspunkt ist, dass die Bewohnerinnen und Bewohner Ideen äußern, was sie sich für ihr Quartier wünschen. Dann wird gemeinschaftlich gestaltet und organisiert. Brigitte Lill sieht ihre Aufgabe insbesondere darin, gute Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Menschen im Quartier ihre Ideen im Ehrenamt möglichst gut umsetzen können.

Die haupt- und ehrenamtlich Engagierten sind überzeugt, dass die Arbeit des Quartierstreffs nicht nur den Austausch über Generationen und unterschiedlichste Nationalitäten hinweg fördert, sondern auch die Demokratie stärkt. Denn hier können sie Dinge mitgestalten und mitentscheiden. So sind bereits viele verschiedene Initiativen entstanden: Eine Baumpflanzaktion wurde durchgeführt, mit dem Oberrhein-Gymnasium wurde eine Kleidertauschbörse organisiert und eine Nachbarschaftshilfe wurde ins Leben gerufen.

Sarah Hagmann sagte nach ihrem Besuch: „Ein gutes, nachbarschaftliches Quartier besteht aus mehr als nur Wohneinheiten und Beton. Ein lebendiges Quartier ist ein Ort der Begegnung, des Vertrauens und der Teilhabe für alle Generationen. Es ist beispielhaft, wie bei der Entstehung dieses neuen Quartiers von Anfang an daran gedacht wurde und wie es inzwischen weit darüber hinaus wirkt. Deshalb ist es für mich selbstverständlich, dass wir auch in Zukunft eine aktive Unterstützung solcher Quartiersarbeit benötigen. Ich denke daher, dass die Landesstrategie Quartier 2030 unbedingt weiterentwickelt werden muss.“